Fotografiere ein Porträt, während das Motiv redet oder lacht

Landschaftsillustration

Ein klassisches Porträt, bei dem die Person direkt in die Kamera blickt und lächelt, wirkt oft ein wenig steif, besonders wenn das Lächeln extra für das Bild aufgesetzt wird. Deutlich lebendiger wird ein Porträt häufig dann, wenn die Person mitten in einem Gespräch oder einem Lachen fotografiert wird, ohne bewusst zu posieren. Der Ausdruck bleibt dabei echt, und genau das macht den besonderen Reiz solcher Aufnahmen aus.

Am einfachsten gelingt das, indem man das Gespräch einfach weiterlaufen lässt, während das Handy schon bereit in der Hand liegt. Anstatt die Person aufzufordern, kurz stillzuhalten und zu lächeln, wartet man lieber auf einen natürlichen Moment, etwa mitten in einem Satz oder direkt nach einem spontanen Lachen. Diese kurzen Augenblicke dauern oft nur eine Sekunde, sind aber besonders ausdrucksstark.

So bleibst du bereit für den richtigen Moment

Damit dieser Moment nicht verpasst wird, hilft es, das Handy schon vorher startklar zu halten, anstatt es erst zu suchen, sobald etwas Interessantes passiert. Ein kurzer Blick auf den Bildschirm zwischendurch reicht aus, um den richtigen Augenblick nicht zu verpassen, ohne dabei das eigentliche Gespräch zu stören.

Es lohnt sich außerdem, mehrere Aufnahmen kurz hintereinander zu machen, anstatt sich auf ein einziges Bild zu verlassen. Da sich der Ausdruck eines Gesichts während eines Lachens sehr schnell verändert, erhöht man mit mehreren Versuchen die Chance, genau den Moment zu erwischen, der später am stärksten wirkt.

Porträts, die während eines echten Gesprächs entstehen, erzählen oft mehr über eine Person als ein sorgfältig gestelltes Bild. Wer sich angewöhnt, das Handy schon bereitzuhalten, statt erst im Nachhinein um ein Lächeln zu bitten, sammelt mit der Zeit deutlich lebendigere und persönlichere Aufnahmen.