Bei starkem Sonnenlicht am Mittag entstehen im Gesicht häufig harte Schatten, die von der Nase, den Augenbrauen oder einer Kopfbedeckung geworfen werden. Diese Schatten wirken auf dem Bild oft viel stärker, als man es im Moment der Aufnahme wahrnimmt, weil das Auge solche Unterschiede automatisch ausgleicht. Ein kurzer, bewusster Blick auf das Gesicht der Person, bevor man auslöst, zeigt meist schon, ob ein Problem vorliegt.
Am einfachsten prüft man das direkt auf dem Bildschirm des Telefons, indem man kurz hineinzoomt und die Augenpartie genauer betrachtet. Zeigen sich dort dunkle, hart abgegrenzte Schatten, lohnt es sich, die Position zu wechseln, statt das Bild einfach so zu behalten. Oft reicht schon eine kleine Drehung des Kopfes oder ein Wechsel des Standorts, um das Problem deutlich zu verringern.
So findest du eine bessere Position
Ein einfacher Schritt zur Seite oder ein Wechsel in den Schatten eines Baumes oder eines Gebäudes verändert die Lichtsituation meist sofort. Auch ein Wolkenschleier vor der Sonne kann in wenigen Momenten für deutlich weicheres Licht sorgen, weshalb sich ein kurzer Blick zum Himmel vor der Aufnahme lohnt.
Wenn kein Schatten in der Nähe vorhanden ist, hilft es manchmal, die Person leicht zu drehen, sodass die Sonne nicht mehr direkt von oben auf das Gesicht fällt. Eine seitliche Ausrichtung zur Sonne verteilt das Licht oft gleichmässiger, auch wenn die Bedingungen insgesamt schwierig bleiben.
Diese kurze Kontrolle vor jeder Aufnahme kostet nur wenige Sekunden, verhindert aber, dass ein sonst gelungenes Bild durch unschöne Schatten im Gesicht enttäuscht. Mit der Zeit wird dieser Blick auf die Schatten zu einer Gewohnheit, die kaum noch bewusst wahrgenommen wird.