Geh zur Seite, damit du das Motiv nicht selbst beschattest

Landschaftsillustration

Steht die Sonne tief am Himmel, etwa am frühen Morgen oder späten Nachmittag, fällt der eigene Schatten oft lang und deutlich in Richtung des Motivs. Wer nicht darauf achtet, findet den eigenen Umriss manchmal mitten im fertigen Bild wieder, was besonders bei Nahaufnahmen schnell auffällt und störend wirkt. Ein kurzer Blick auf den Boden vor dem Motiv zeigt meist sofort, ob dieses Problem besteht.

Die Lösung ist in den meisten Fällen denkbar einfach: Ein paar Schritte zur Seite reichen aus, damit der eigene Schatten am Motiv vorbeifällt, statt es zu verdecken. Dabei verändert sich der Blickwinkel auf das Motiv oft nur minimal, während das Ergebnis auf dem Bild spürbar sauberer wirkt, weil kein fremder Schatten mehr die Szene stört.

So kontrollierst du deinen eigenen Schatten

Am einfachsten lässt sich der eigene Schatten kontrollieren, indem man kurz auf dem Bildschirm prüft, bevor man auslöst, statt sich ausschliesslich auf das Motiv zu konzentrieren. Ein schneller Blick an den unteren Bildrand reicht meist aus, um zu erkennen, ob der eigene Umriss ins Bild hineinragt.

Bei Gruppenbildern oder wenn mehrere Personen gleichzeitig fotografieren, lohnt es sich besonders, auf diesen Punkt zu achten, da sich mehrere Schatten schnell überlagern können. Eine gemeinsame Absprache, wer wo steht, hilft dabei, solche Überraschungen im fertigen Bild zu vermeiden.

Dieser kleine Kontrollblick wird mit etwas Übung zur festen Gewohnheit und kostet kaum zusätzliche Zeit. Wer künftig kurz auf den eigenen Schatten achtet, bevor das Bild entsteht, spart sich viele kleine, aber ärgerliche Überraschungen beim späteren Betrachten der Aufnahmen.